Warum Glück kein Zufall ist und wie wir es im (Arbeits-)Alltag stärken können
Was bedeutet eigentlich Glück? Für die einen ist es das Lachen mit Kolleginnen und Kollegen in der Kaffeepause, für andere das gute Gefühl, etwas geschafft zu haben.
Glück – ein Begriff, den jeder kennt und der trotzdem schwer zu definieren ist. Jeder möchte glücklich sein und doch meinen Menschen ganz unterschiedliche Dinge, wenn sie von Glück reden.
Glück wird mit vielen anderen Begriffen umschrieben: Wohlbefinden, Zufriedenheit oder Lebensqualität und selbst in der Psychologie gibt es nicht immer klare Unterscheidungen und die Begriffe werden teilweise synonym verwendet.
Bleiben wir also erstmal beim Begriff Glück.
Aristoteles beschreibt Glück als das höchste Gut und Ziel des menschlichen Lebens und er geht davon aus, dass man glücklich ist, wenn man macht, was dem eigenen Charakter und der individuellen Lebensaufgabe entspricht. Diese Definition ist sehr abstrakt, dafür aber allgemeingültig. Denn was jeden einzelnen Menschen glücklich macht, kann sehr unterschiedlich sein.
Betrachten wir den Glücksbegriff im Englischen, wird die Unterscheidung klarer. Dort unterscheidet man zwischen luck, dem Zufallsglück, pleasure, das Glück der Glücksmomente und happiness, die Zufriedenheit mit dem Leben. Das Zufallsglück untersucht die Positive Psychologie nicht weiter, da man davon ausgeht, dass Zufall nicht beeinflusst werden kann. Viel interessanter sind deshalb pleasure und happiness, denn diese beiden Formen des Glücks kann man beeinflussen - ja, sogar trainieren! Und genau darum geht es in unseren Glücks-Workshops, die wir inzwischen seit einigen Jahren anbieten. Hier werfen wir einen Blick auf Erkenntnisse der Positiven Psychologie, sprechen unter anderem über Forschungen, die zeigen, dass wir einen großen Teil unseres Glücks aktiv beeinflussen können, denn etwa 40 Prozent unseres Wohlbefindens hängen von unserem Denken und Handeln ab!
Wir zeigen, wie kleine Gewohnheiten und bewusste Pausen im Alltag helfen, die mentale Widerstandskraft zu fördern. Glück entsteht nicht nur in großen Momenten, sondern oft in den kleinen Dingen zwischen zwei Terminen.
Ein Lächeln, ein ehrliches Dankeschön oder das Gefühl, gesehen zu werden – das alles hat eine erstaunlich große Wirkung.
Unsere Impulse zum Thema Glück laden dazu ein, gemeinsam zu reflektieren:
Was bedeutet Glück für mich persönlich?
Welche Situationen lassen mich im Alltag aufblühen?
Wie kann ich bewusster mit mir und anderen umgehen?
Dabei geht es nicht um „rosarote Brillen“, sondern um eine realistische, positive Haltung, die uns hilft, auch in herausfordernden Zeiten stabil zu bleiben. Umzingelt von Krisen - innerpolitisch, weltpolitisch und gesellschaftlich – müssen wir auf die Dinge schauen, die uns guttun, die uns mental stärken!
Mentale Stärke entsteht nicht von selbst.
Sie wächst, wenn wir lernen, unsere Gedanken und Gefühle wahrzunehmen, mit Rückschlägen umzugehen und auf unsere Bedürfnisse zu achten. Das ist keine Schwäche, sondern eine Form von Selbstfürsorge. In unseren Glücksimpulsen zeigen wir Wege auf, wie jeder Mensch für sich kleine Veränderungen anstoßen kann: eine bewusste Pause, ein Moment der Dankbarkeit, ein Gespräch, das verbindet. Diese kleinen Schritte wirken wie Anker – sie helfen, den Alltag leichter und erfüllter zu gestalten. Apropos Alltag! Dieser ist mit Arbeit und den Aufgaben zu Hause gut gefüllt.
Legen Sie doch all das, was an Herausforderungen obendrauf kommt, einfach auf den Tisch der Rückenfreihalter. Ein Pflegeheimplatz wird gebraucht? Rufen Sie uns an! Sie haben eine Kur verordnet bekommen, finden aber keinen Platz? Melden Sie sich bei uns! Nutzen Sie das Angebot, dass Ihnen Ihr Arbeitgeber macht